Max Biller erhält Donauwörther Kunstpreis für Gemälde mit Donaumoos-Motiv

Max Biller erhält für das Gemälde „Birke im Moos“, mit dem er an der bis zum 15. Februar 2026 gezeigten 44. Großen Nordschwäbische Kunstausstellung beteiligt war, den Donauwörther Kunstpreises.
Heidrun Budke vom Donaukurier schreibt: Diese Birke ist es, die ihn fasziniert. Auf seinem Gemälde scheint der Baum fast zu schweben. Die Verwurzlung in der nassen Moos-Erde spielt in dieser Szene für den Künstler viel weniger eine Rolle als der schlanke, weiße Stamm, der sich fast trotzig aus der Landschaft erhebt. In zierlichen und zugleich starken Zweigen fächert sich der Baum in einer Krone auf, die energisch nach dem Blau über ihr zu greifen scheint. „Als ob sich der Baum im Himmel festhält“.
Biller „arbeitet in der Tradition von Max Liebermann, Louis Corinth und Max Slevogt, dem Dreigestirn des deutschen Impressionismus“, stellt Norbert Kiening, Vorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler Schwaben-Nord und Augsburg, einen Vergleich an. „Der Betrachter spürt die Ruhe des Donaumooses“, beschreibt Kiening in seiner Laudatio auf Bild und Preisträger, „es wird kein dramatischer Moment, sondern ein Zustand des Innehaltens der Natur zwischen Vergehen und Erstarren dokumentiert“.



